Eindrucksvolle Ausstellung zum Holocaust-Gedenktag

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Das Schicksal jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Dortmund während der NS-Zeit sind Themen einer Ausstellung, die die Zusatzkurse Geschichte der Q1 am 29. Januar 2026 im PZ zeigten. Anlass zu der Veranstaltung für die Jugendlichen des 10. Jahrgangs war der Holocaust-Gedenktag am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz. In kurzen Vorträgen erläuterten die Autorinnen und Autorinnen der verschiedenen Tafeln nähere Details und Hintergründe der dargestellten Fakten. Konkrete Inhalte waren die Novemberpogrome 1938, die Deportationen, die berüchtigte Steinwache und die Schicksale einzelner Familien oder Persönlichkeiten wie dem letzten jüdischen Dortmunder Bürgermeister Paul Hirsch. Dokumentiert wurde auch Jüdisches Leben in Dortmund nach 1945 oder die Neonazi-Szene in Dorstfeld. Die Ausstellung wurde finanziell unterstützt vom Nachwuchsleistungszentrum des BVB.

Zwei Tage zuvor, am 27. Januar 2026, war die Gruppe unter der Leitung der Lehrkräfte Vanessa Eisenhardt und Jan Greitemeier bereits aktiv beteiligt an der traditionellen Kranzniederlegung der Bezirksvertretung vor der Kommende-Mauer in Dortmund-Brackel. Auch dort waren einige Tafeln der Ausstellung zu sehen.