Großer Erfolg für unsere Nachwuchstalente: der DigiTec-Kurs des 5. Jahrgangs präsentierte am 19. März 2026 sein innovatives Energiespar-Projekt beim landesweiten DigiGreen-Wettbewerb in der NRW.BANK.
Seit dem Start der Umsetzungsphase im Oktober 2025 haben die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Herrn Büschke intensiv an ihrer Idee gearbeitet. Ihr Ziel: Die Digitalisierung unserer Schule nachhaltiger zu gestalten.
Technik trifft Klimaschutz
Das Projekt des Teams ist so simpel wie genial: Ein Mini-PC wurde so programmiert, dass der Bildschirm mit dem digitalen Vertretungsplan nur dann Energie verbraucht, wenn er auch wirklich gebraucht wird. Mithilfe eines Bewegungsmelders schaltet sich das Display erst ein, wenn Personen davor stehen.
Hinter diesem Ergebnis steckt eine beeindruckende monatelange Arbeitsleistung der Fünftklässler:
Eigenständige Planung: Recherche und Bestellung der technischen Komponenten.
Programmierung: Einsatz von KI-Unterstützung zur Steuerung des Mini-PCs.
Hardware-Design: Das Gehäuse für den Bewegungsmelder wurde entworfen und im 3D-Drucker gefertigt.
Wissenschaftliche Analyse: Vergleichende Berechnung des Stromverbrauchs und eine anschauliche grafische Aufbereitung der Ersparnis.
Medienproduktion: Dreh eines Projektvideos und Erstellung einer professionellen PowerPoint-Präsentation.
Rampenlicht vor 200 Gästen
In der Landeshauptstadt hieß es dann: Bühne frei! Vor rund 200 Zuschauern präsentierten Erik Batschulat (5D) und Iyad Tazi (5E) ihre Ergebnisse mit einer Begeisterung, die ansteckend wirkte. Auch die anschließende Befragung am Projektstand meisterten die beiden unterstützt durch Luca Weimer (5D), Bahri Mert Özer (5D), Johann Leseberg (5E) und Rafael Göken (5F) mit Bravour. Fachkundig und souverän standen sie der Jury Rede und Antwort.
Besonders beeindruckt von der Unbekümmertheit und der Fachkompetenz unserer Jüngsten zeigten sich die Moderatorin Nina Heuser (WDR – Maus zum Hören), Ministerialdirigent Dr. Filmer sowie die Teams von bigeno und der NRW.BANK.Trotz des starken Wettbewerbsfeldes vertraten sie ihre Ergebnisse mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein.
Obwohl das Team im Vergleich mit den anderen acht Gruppen einen Platz unter den ersten drei verdient gehabt hätte, reichte es am Ende knapp nicht für das Treppchen.
Trotz der ersten Enttäuschung ist das Projekt aus unserer Sicht ein riesiger Erfolg gewesen. Es war beeindruckend zu sehen, wie professionell unsere Fünftklässler die GSG als digitale Schule und gute gesunde Schule in der Landeshauptstadt vertraten. Sie zeigten eindrucksvoll, dass Digitalisierung bei uns kein Selbstzweck ist, sondern auch dazu dienen kann, Ressourcen zu schonen.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen nicht nur viel technisches Know-how, sondern vor allem eine enorme Portion Selbstvertrauen und positive Erfahrungen mit zurück an die GSG. Wir sind stolz auf diese herausragende Leistung!