Wie entsteht eigentlich eine nationale Identität und welche Rolle kann Demokratie dabei spielen? Dieser und weiterer Fragen widmeten sich am Mittwoch, den 4. März 2026 Oberstufenschülerinnen und -schüler gemeinsam mit Lehrkräften bei einer Filmvorführung des Dokumentarfilms „Invisible Nation“ mit einer anschließenden Diskussion.
Der Film beleuchtet die politische und gesellschaftliche Entwicklung Taiwans sowie die Entstehung einer eigenen taiwanischen Identität, die sich in den letzten Jahrzehnten von einer Diktatur zu einer der lebendigsten Demokratien Asiens gewandelt hat.
Im Anschluss führten zwei Schüler der Q1 (Vitali Abramov und Jarne Eckert) eine Podiumsdiskussion, in der unterschiedliche Perspektiven auf die Taiwan-Frage diskutiert wurden. Es wurde nicht nur über die Bilder des Films gesprochen, sondern auch über die Fragen, die er offenlässt: Wie blickt das Festland-China auf Taiwan?
Warum ist Taiwan für die Weltwirtschaft so unverzichtbar? Und wo beginnt das Recht auf Selbstbestimmung?
Rund 25 Interessierte – von Chinesischlernenden bis zu politisch Interessierten – tauschten sich aus, reflektierten und diskutierten angeregt.
Eine Veranstaltung, die zum Nachdenken anregte und Lust auf eine weitere politische Auseinandersetzung
machte!
Aufgrund einer Spende des Bildungsnetzwerks China konnte der Film in diesem Rahmen gezeigt werden.










